Einheitliche Standards für Kindergärten

1. Dezember 2005, 19:20
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Bundeseinheitliches Rahmengesetz für elementaren, außerschulischen Bereich gefordert

Wien - Kindergärten sind die erste Bildungsinstitution, nicht nur Aufbewahrungsstätte und schon gar nicht bloß Spielwiese. Darin waren sich die Politiker bei einer von der Berufsgruppe der Kindergarten- und HortpädagogInnen Wiens (BKHW) veranstalteten Diskussion zum Thema "Qualitätsstandards - wer will denn die?" Mittwochabend einig. Es sei an der Zeit, die teils extremen Unterschiede etwa hinsichtlich Öffnungszeiten in einem bundeseinheitlichen Rahmengesetz für den elementaren, außerschulischen Bereich (Hort, Krippe, Kindergarten) festzulegen, waren VP-Stadträtin Katharina Cortolezis-Schlager, SP-Bildungssprecher Heinz Vettermann, Grünen-Vizeklubfrau Claudia Sommer und FP-Gemeinderat Johann Gudenus zumindest in diesem Punkt auf einer Linie.

Damit bekommt eine langjährige Forderung auf Wiener Ebene politischen Schub. Die Bundespolitik bräuchte nur auf einen seit 1999 vorliegenden, u.a. von der BKHW miterarbeiteten, Gesetzesentwurf zurückgreifen. (nim/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 2.12. 2005)

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