Jürgen Macho bleibt im Gehäuse

2. Dezember 2005, 12:38
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Thomas Ernst abermals verletzt: Wiener hütet vorerst bis zur Winterpause Kaisers­lautern-Tor - Lob vom Trainer

Kaiserslautern - Seit Donnerstag steht fest, dass Jürgen Macho auch am Samstag auf dem Betzenberg gegen Eintracht Frankfurt das Tor des 1. FC Kaiserslautern hüten wird. Der Ex-Rapidler wird sogar alle restlichen Liga-Partien (11.12. in München gegen FC Bayern und 17.12. daheim gegen VfL Wolfsburg) und das Cup-Match (20.12. daheim gegen FSV Mainz/Achtelfinale) bestreiten, weil sich Thomas Ernst einen Muskelfaserriss zugezogen hat und bis zur Winterpause ausfällt.

Das Lob von Trainer Wolfgang Wolf ("Typ, der Leidenschaft entwickeln kann") tat dem ÖFB-Teamkeeper gut, ist Balsam auf seine Wunde, die durch Kritik entstanden war. "Der Trainer hat das Gespräch gesucht und ich habe es auch gesucht. Wir haben schon oft miteinander geredet. Seine Worte sind positiv. Ich habe immer gewusst, dass ich etwas bewegen kann und meine Kollegen mitreißen kann. Ich bin auf gutem Weg zurück", sagt der 28-Jährige, dem es enormen Auftrieb gibt, dass Wolf hinter ihm steht.

Er werde sich weiterhin nur mit jenen Leuten austauschen, die für ihn wichtig seien. Macho möchte auch unbedingt zurück ins Nationalteam. "Darum muss ich in jedem Training Leistung bringen, damit ich spiele, und diese dann auch in jedem Match zeigen." Wenn Ernst wieder fit ist, dann rechnet Macho ab der Vorbereitung wieder mit einem Zweikampf mit dem 37-Jährigen um die Nummer eins. "Während der Winterpause will ich mit dem Klub über meine Zukunft reden", so der Österreicher, dessen Vertrag noch bis Sommer 2006 läuft.(APA)

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