Juwelier-Überfall in Eisenstadt: Phantombild konnte erstellt werden

2. Dezember 2005, 09:04
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Angeschossener 22-jähriger Uhrmacher noch im künstlichen Tiefschlaf

Eisenstadt - Nach dem Raubüberfall auf einen Eisenstädter Juwelier am Montag dieser Woche, veröffentlichte das Landeskriminalamt Burgenland am Donnerstag ein Phantombild eines der drei Täter.

Der Polizei gelang es nach Zeugenaussagen eine Personenbeschreibung zu erstellen. Der Mann soll etwa 1,80 Meter groß und zwischen 35 und 40 Jahre alt gewesen sein. Er sei schlank und dunkel bekleidet gewesen. Auch soll er dunkelbrünettes Haar haben.

Der Unbekannte wurde von Passanten beobachtet, als er kurz nach dem Überfall gegen 16.15 Uhr als Beifahrer im Fluchtfahrzeug Platz nahm. Er zog sich dabei die Gesichtsmaske vom Kopf. Die drei Männer flüchteten in einem dunkelgrauen Pkw der Marke Audi 100 mit dem gestohlenen Kennzeichen WN-969 U. Der Wagen wurde am Montagabend in Wampersdorf (Bezirk Baden) sichergestellt und kriminaltechnisch untersucht. Die Spuren wurden laut Rainer Erhart, Leiter des Landeskriminalamts noch ausgewertet.

Juwelier noch im künstlichen Tiefschlaf

Der bei dem Überfall angeschossene 22-jährige Uhrmacher befand sich nach Auskunft des zuständigen Arztes am AKH Wien, Michael Zimpfer am Donnerstag vormittag noch im künstlichen Tiefschlaf. Sein Zustand ist unverändert.

Hinweise zu den Tätern werden erbeten an das Landeskriminalamt Burgenland unter der Telefonnummer 059133/10-3333 und an jede andere Sicherheitsdienststelle. Die Hinweise werden vertraulich behandelt. (APA)

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    Landeskriminalamt Burgenland erstellte ein Phantombild eines der drei Täter

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