Bombenexplosion im Norden des Landes

2. Dezember 2005, 17:11
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Polizei vermutet ETA-Anschlag - Keine Verletzten

Madrid - Eine Bombe ist nach Polizeiangaben am Donnerstag im Norden Spaniens explodiert ohne Menschen zu verletzen. Die Polizei vermutet, die baskische Separatistengruppe ETA habe die Bombe gelegt. Die Explosion habe sich im Sitz der Transportfirma Azkar in Laskao, einer Stadt im Südwesten des Baskenlandes ereignet. Dabei seien Büros im Gebäude verwüstet und die Scheiben umliegender Häuser zerstört worden.

Die baskische Untergrundorganisation wird von der spanischen Regierung, der Europäischen Union und den USA als terroristische Vereinigung eingestuft. Seit 1968 hat sie rund 850 Menschen getötet, viele durch Bombenanschläge. In den vergangenen Monaten hat sie mehrere kleinere Bombenanschläge verübt, ohne jedoch Menschen zu töten.

Die Gruppe will im Norden Spaniens und im Südwesten Frankreichs einen unabhängigen Baskenstaat errichten. Vergangene Woche hatte sie die internationale Gemeinschaft aufgefordert, bei einer Verhandlungslösung des Konflikts zu helfen. Die spanische Regierung wies das Ansinnen der ETA ab. (APA/Reuters)

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