Verzögerung beim Verkauf der Bodensee-Schifffahrt

8. Dezember 2005, 18:05
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Verhandlungen über drei Bahnübergänge zum Hafenareal

Bregenz - Der Verkauf der ÖBB-Bodensee-Schifffahrt verzögert sich. Laut einem Bericht von ORF Radio Vorarlberg laufen zwischen ÖBB und der Vorarlberger Illwerke AG noch Verhandlungen bezüglich des Zugangs zum Hafenareal. Die Illwerke würden den Vertrag erst unterschreiben, wenn die drei Bahnübergänge beim Hafen auch mit Pkw und Lkw befahren werden dürfen, berichtete der Rundfunk unter Bezugnahme auf Illwerke-Vorstandsvorsitzenden Ludwig Summer.

Der Bahnübergang beim Hafen darf etwa nur von Fußgängern und Radfahrern benützt werden. Laut Summer bräuchten die Illwerke aber die Überfahrgenehmigung für Lkw und Pkw, um das Areal umzugestalten. Der Kauf der ÖBB-Bodensee-Schifffahrt sei an diese Einigung geknüpft.

Grundsätzliche Einigung

ÖBB und Vorarlberger Illwerke AG haben sich Mitte November grundsätzlich auf die Verkaufsmodalitäten der Bodensee-Schifffahrt geeinigt. Vereinbart ist, dass die ÖBB die Schifffahrt sowie die dazu gehörenden Liegenschaften um 6,92 Mio. Euro verkaufen.

An der neuen Schifffahrtsgesellschaft, die die Bodenseeflotte übernehmen soll, würden die Vorarlberger Illwerke AG 74,9 Prozent sowie der Montafoner Touristikunternehmer Walter Klaus 25,1 Prozent halten.

Als Käufer für die Liegenschaften der ÖBB würde die Seestadt GmbH auftreten, die sich zu 75 Prozent im Besitz der Vorarlberger Illwerke befindet. Ursprünglich war mit einer Vertragsunterzeichnung noch im November gerechnet worden. (APA)

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