Mölzer fordert "europaweite Geburteninitiative"

6. Dezember 2005, 21:12
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Freiheitlicher: "Nicht darauf verlassen, dass Türken oder Nigerianer Pflegearbeit übernehmen" - "Pro-natalistische Politik" nur für EU-Bürger

Wien - "Gegen die fortschreitende Überalterung der autochthonen europäischen Völker muß endlich etwas unternommen werden", forderte der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer am Mittwoch in einer Aussendung. Bereits jetzt sei das Problem der Pflegebedürftigkeit älterer Menschen kaum noch zu bewältigen. Ausländer ins Land zu holen, damit diese die älteren Menschen pflegen, sei aber keine Lösung, betonte Mölzer.

"Wer sich darauf verläßt, daß Türken oder Nigerianer die Pflegearbeit übernehmen werden, für den kann es schon bald ein böses Erwachen geben", warnte der freiheitliche Europaparlamentarier. Eine menschenwürdige Pflege könne nur durch eigene Kinder und Enkelkinder gewährleistet werden.

"Autochthone europäische Völker"

"Es ist höchste Zeit, eine europaweite Geburteninitiative zu starten, damit die Geburtenraten der autochthonen europäischen Völker wieder steigen", forderte Mölzer. Neben finanziellen Förderungen für Familien müsse vor allem auf einen Bewusstseinswandel bei den Europäern hingearbeitet werden, so Mölzer weiter. Ein erfülltes Leben sei nur mit einer Familie und eigenen Kindern denkbar.

Außerdem sei es wichtig, allen Versuchen, die traditionelle Kinderfamilie zugunsten von Randgruppen wie der Homosexuellen aufzulösen, mit Entschiedenheit entgegenzutreten. "Die pro-natalistische Politik darf sich aber nur auf die Bürger der EU-Mitgliedstaaten beziehen. Denn die Zuwanderer haben ohnehin überdurchschnittlich hohe Geburtenraten", betonte der freiheitliche EU-Mandatar abschließend. (APA)

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    Mölzer sorgt sich um den Nachwuchs der "autochthonen europäischen Völker."

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