Wiener Spitäler: ÖVP sorgt sich um Finanzierung

1. Dezember 2005, 09:47
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Finanzstadtrat Sepp Rieder: Von einem Finanzengpass kann keine Rede sein

Wien - Die Wiener ÖVP hat am Mittwoch davor gewarnt, dass die finanzielle Zukunft des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) kurz vor Auslaufen des Finanzierungsübereinkommens mit der Stadt ungeklärt sei. Bei der SPÖ versuchte man zu beruhigen. Über ein neues Abkommen werde verhandelt, ein Abschluss sei in den kommenden Wochen zu erwarten, so Finanzstadtrat Sepp Rieder.

Laut VP-Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec hätte die KAV-Finanzierung für die Jahre 2006 bis 2009 schon Ende des Vorjahres fertig sein sollen. Sie ortete eine "finanzielle Dehydrierung", offene Fragen bei den Investitionen und eine mangelhafte Nutzung des Sparpotenzials in der Verwaltung.

Für Rieder kann dagegen von einem Finanzengpass keine Rede sein. Ein Abkommen, das dem KAV auch für die kommende Jahre ein Finanzgarantie verschaffe, werde demnächst ausverhandelt sein, stellte er in Aussicht.

Die Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Rathaus, Marianne Klicka, verwies darauf, dass auch die Investitionen gesichert seien. Für 2006 sind demnach 185 Mio, Euro brutto vorgesehen. (APA)

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