Versicherungsverbands-Chef: Debatte geht am Kern vorbei

6. Dezember 2005, 12:00
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Beseitigung der Unfall-Häufungspunkte wäre viel wichtiger

Wien - Die Tempo-160-Debatte in Österreich kann der Präsident des Versicherungsverbandes, UNIQA-Chef Konstantin Klien, nicht nachvollziehen. Zu diskutieren, ob man auf einer trockenen Straße, wenn niemand unterwegs ist, 140, 130 oder 150 km/h fahren darf, gehe am Kern vorbei, meinte er im Klub der Wirtschaftspublizisten.

Viel wichtiger wäre es, die rund 200 Unfall-Häufungspunkte in Österreich zu eliminieren, die sich vor allem auf Landesstraßen befänden. Viel öfter als bisher sollte auch bei schlechten Straßen- oder Sichtverhältnissen auf Autobahnen von einem Herunterschrauben des Tempo-Limits zum Beispiel auf 80 Gebrauch gemacht werden. (APA)

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