Return on Equity soll auf 17 Prozent steigen

30. November 2005, 09:23
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Organisches Wachstum bis September 11,3 Prozent, im Ausland 15,4 Prozent - Kostenquote um 1,5 auf 22,1 Prozent gesenkt - 1/3 mehr Kapitalerträge

Wien - Im verrechneten Prämienvolumen der Uniqa-Gruppe von 3,515 Mrd. Euro in den ersten neun Monaten d.J. sind auch die Sparanteile aus der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung enthalten. Die österreichischen Konzern-Gesellschaften trugen 2,547 Mrd. Euro bei (+10,6 Prozent), ohne Sparanteile aus Fonds- und Indexpolizzen waren es 2,367 Mrd. Euro, ein Zuwachs von 7,0 Prozent, wie die UNIQA am Mittwoch weiter ad-hoc bekannt gab.

Die verrechneten Prämien der voll konsolidierten Gesellschaften im Ausland stiegen um 107,4 Prozent auf 968 Mio. Euro - ohne Sparanteile der Fonds- und Indexpolizzen waren es plus 98,2 Prozent auf 910 Mio. Euro. Der Auslandsanteil an den voll konsolidierten Konzernprämien sei damit von 17,2 auf 27,8 Prozent gestiegen. Das organische Wachstum in Ausland - ohne Erweiterungen des Konsolidierungskreises - sei bei 15,4 Prozent gelegen. Noch nicht berücksichtigt seien dabei die jüngsten Zukäufe in Rumänien und Bulgarien.

Das gute organische Wachstum von 11,3 Prozent, das Kostensenkungs- und Ertragssteigerungsprogramm sowie die erfolgreiche Integration neu erworbener Gesellschaften in West-, Ost- und Südosteuropa würden die Basis für das ertragreiche Wachstum der Uniqa in den ersten neun Monaten bilden, sagte Generaldirektor Konstantin Klien zu den Neunmonatszahlen. Für das Gesamtjahr rechne man mit einem Ansteigen des Return on Equity (ROE) auf etwa 17 Prozent, nach 15,7 Prozent im Vorjahr.

Die Kostenentwicklung in der Uniqa-Gruppe sei in den ersten neun Monaten "sehr zufriedenstellend" gewesen. Der Anstieg der gesamten Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb sei mit plus 15,5 Prozent auf 648 Mio. Euro deutlich unter dem des Prämienzuwachses geblieben.

Die Kostenquote sei daher mit 22,1 Prozent um 1,5 Prozentpunkte geringer ausgefallen als in den ersten drei Quartalen 2004. Im Inland sei es gelungen, die Kosten auch absolut zu senken.

Die Summe der Kapitalanlagen des Konzerns belief sich per 30.9. auf 19,207 Mrd. Euro, ein Plus von 28,4 Prozent. Die Nettoerträge aus den Kapitalanlagen seien - auch durch die weiterhin freundliche Börsesituation - um 32,3 Prozent auf 663 Mio. Euro gesteigert werden. (APA)

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