USA besorgt über palästinensische Kandidaten mit Terrorverbindung

6. Dezember 2005, 06:59
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Erekat bei Rice in Washington

Washington - Die USA haben gegenüber den Palästinensern Besorgnis darüber geäußert, dass bei der bevorstehenden Parlamentswahl am 25. Jänner Kandidaten mit Verbindungen zu Terrorgruppen antreten sollen. Außenministerin Condoleezza Rice habe dies bei einem Treffen mit dem palästinensischen Chefunterhändler Saeb Erekat am Dienstag in Washington angesprochen, sagte US-Außenamtssprecher Sean McCormack vor Journalisten im Hinblick auf Wahlbewerber der Hamas-Organisation.

Danach wies Rice Erekat darauf hin, dass Personen mit Verbindung zu terroristischen Aktivitäten "nicht verantwortungsbewusst regieren können".

Es sei für das palästinensische Volk wichtig, "sich mit dem fundamentalen Widerspruch auseinander zu setzen, der darin liegt, dass Gruppen einen Fuß im Terroristenlager behalten und den anderen ins Regierungslager stellen wollen", sagte McCormack. "So etwas kann man nicht tun." Es sei allerdings Sache der Palästinenser, dieses Problem zu lösen: "Es liegt in ihrer Hand." (APA/dpa)

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