Pauschal-Tarife bei Breitband-Internet können Kostenfalle werden

23. Juni 2006, 18:00
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AK Test: Nur jeder zweite untersuchte Anbieter warnt Kunden rechtzeitig vor Überschreiten des vereinbarten Downloadlimits

Rund ein Viertel der österreichischen Haushalte nutzt bereits den schnellen Zugang ins Internet über einen Breitband-Anschluss. Wer dabei seine Surfgewohnheiten nicht kennt, für den kann es schnell sehr teuer werden. Die meisten ADSL-, UMTS-, Wlan- und Kablenetzanbieter lassen sich nämlich Überschreitungen der Download-Pauschale fürstlich entlohnen, warnte die Arbeiterkammer (AK). Ähnlich gelagert ist der Fall bei Handytarifen mit Pauschalverrechnung. Wer mehr telefoniert als vorher geplant, muss tief in die Tasche greifen.

Automatische Information

Die AK schlägt vor: Nähert sich der Konsument dem monatlichen Limit, sollten alle Anbieter automatisch per E-Mail den Kunden darüber informieren. Überschreitet der Konsument öfter sein Datenvolumen, könnten ihm passende Angebote mit höherem Datenvolumen zugesandt werden. Gut wäre auch eine Wunschsperre, die der Kunde individuell mit dem Anbieter vereinbart, wenn er einen bestimmten Betrag oder das Datenvolumen erreicht hat, hieß es.(APA)

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