Viagra und Durchblutungsstörungen

5. Dezember 2005, 13:17
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Homburg - Das Potenzmittel Viagra hilft Patienten mit schweren Durchblutungsstörungen. Das ergab eine Studie der Homburger Universitätsklinik für Kardiologie und Angiologie. Demnach führt der Viagra-Wirkstoff Sildenafil bei Patienten mit dem so genannten Raynaud-Phänomen zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden, indem er die Durchblutung der kleinen Blutgefäße optimiert. Das meist durch Kälte ausgelöste Raynaud-Phänomen ist eine anfallsartige Durchblutungsstörung der Finger- oder Zehenarterien, die sich nach einer gewissen Zeit selbstständig wieder reguliert. In schweren Fällen bilden sich an Fingern und Zehen aber Geschwüre. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 29. 11. 2005)
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