Maler Immendorff weiter auf Intensivstation

28. November 2005, 16:16
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Gesundheitszustand des Malers, der an der tödlichen Nervenkrankheit ALS erkrankt ist, hat sich stabilisiert

Düsseldorf - Auch nach sechs Tagen in der Düsseldorfer Universitätsklinik liegt der schwer kranke Düsseldorfer Maler Jörg Immendorff (60) weiter auf der Intensivstation. Allerdings habe sich der Gesundheitszustand des prominenten Künstlers mittlerweile stabilisiert, teilten die behandelnden Ärzte am Montag mit. Vermutungen, Immendorff könne in den nächsten Tagen das Krankenhaus verlassen, nannte eine Klinik-Sprecherin "Spekulation". Der 60-Jährige war am vergangenen Mittwoch wegen schwerer Atemnot in die Klinik gebracht worden.

Der international bekannte Künstler leidet seit langem an der tödlichen Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose), die eine langsam zunehmende Muskellähmung mit qualvollem Erstickungstod zur Folge hat. Immendorff zählt zu den wichtigsten deutschen Nachkriegskünstlern. (APA/dpa)

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