Obertauern: Erstes Lawinenunglück des Winters endete glimpflich

29. November 2005, 11:25
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Drei Männer traten abseits der Piste Schneebrett los

Salzburg - Das erste Lawinenunglück des noch jungen Winters endete am Montag in Obertauern glimpflich. Drei Ungarn hatten abseits der Pisten eine Lawine losgetreten, blieben aber unverletzt, schilderte ein Sprecher des Landespolizeikommandos der APA. Die Bergrettung musste nicht eingreifen, so der Obertauerner Bergrettungschef Andreas Fasswald zum ORF: "Zwar wurde eine Person mitgerissen, von der Lawine jedoch gleichsam wieder ausgespuckt."

Das Schneebrett mit einer Breite von rund 60 Metern und eine Meter Höhe war am Seekareck abgegangen, und zwar ziemlich weit außerhalb der gesicherten Pisten. "Dort darf man eben jetzt nicht reinfahren", sagte Dieter Kindl, Vorsitzender der örtlichen Lawinenkommission.

Der Lawinenwarnbericht weist für das Land Salzburg derzeit Stufe 2 bis 3 der fünfteiligen Skala aus. In den Lungauer Nockbergen und in den Tauern besteht durch den ergiebigen Neuschnee vom Wochenende weiterhin eine erhebliche Gefährdung (Stufe 3). Zudem entstehen dort in den nächsten Tagen frische Einwehungen. Etwas günstiger sind die Bedingungen in den Nordalpen (Stufe 2), auffrischender Westwind sorgt aber auch dort für Einwehungen. (APA)

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