2,7 Prozent mehr Gehalt für Gewerbe und Handwerk

8. Dezember 2005, 18:41
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Der Kollektivvertrag tritt nach Zustimmung durch die Arbeitgeberseite mit Jahresbeginn 2006 in Kraft - Neuer Lehrberuf "Finanzdienstleistungskaufmann/-frau"

Wien - Die KV-Mindestgehälter für die über 90.000 Angestellten im Gewerbe und Handwerk, Information und Consulting steigen zwischen 2,7 Prozent (untere Verwendungsgruppen) und 2,5 Prozent (obere Verwendungsgruppen). Der Kollektivvertrag tritt nach Zustimmung durch die Arbeitgeberseite mit Jahresbeginn 2006 in Kraft, teilt die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) am Montag mit.

Ebenso wurde das Kilometergeld erhöht, sodass die Erhöhung des amtlichen Kilometergeldes erst wirksam wird. Der Prozentsatz des Nachtzuschlages für Angestellte in Call-Centern wird von 5 Prozent auf 10 Prozent erhöht. Außerdem werden die Verhandlungen bezüglich Rahmenregelungen für Call-Center-Angestellte fortgesetzt.

Zeitgleich mit den KV-Verhandlungen wurde auch ein neuer Lehrberuf "Finanzdienstleistungskaufmann/-frau" geschaffen. "Die Branche der Finanzdienstleister kann durch diesen, inhaltlich sehr anspruchsvollen, Lehrberuf die notwendigen Mitarbeiter auf einem sehr hohen Niveau selbst ausbilden. Weiters wollen wir die Schaffung neuer Lehrplätze damit fördern, so die Bildungsexpertin in der GPA, Anita Stavik. Weiters wollen wir die Schaffung neuer Lehrplätze damit fördern, so die Bildungsexpertin in der GPA, Anita Stavik. (APA)

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