Filmmagazin "Ray": Neustart durch Buyout der Redakteure

11. Dezember 2005, 07:55
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Redakteure und Grafiker kauften "Ray" aus der Konkursmasse - Relaunch und neue Positionierung

Alles neu beim österreichischen Filmmagazin "Ray": Erst im September musste die PVS-Verleger GmbH, bei dem das monatliche Magazin seit gut vier Jahren erschien, Konkurs anmelden. Kurzerhand schlossen sich Redakteure und Grafiker zum neuen Verlag substance media ltd. zusammen und kauften "Ray" aus der Konkursmasse. Die neue Dezember/Jänner-Ausgabe liegt in verändertem Layout bereits vor.

"es schreibt sich jetzt klein"

"es schreibt sich jetzt klein, schaut anders aus, hat diesmal 116 seiten, und wir haben es sehr lieb", heißt es in der Einladung der neuen Macher zur Präsentation, die vergangenen Freitag stattfand. Klein geschrieben wird allerdings nur der Titel des Magazins, im Blatt vertraut man der herkömmlichen Groß- und Kleinschreibung.

Relaunch und neue Positionierung

Nunmehrige Geschäftsführer und Herausgeber sind Andreas Ungerböck und Mitko Javritchev. Auch inhaltlich soll "Ray" sich verändern. "Es soll anspruchsvoller werden und mehr in Richtung Kulturmagazin gehen", so Redakteur Roman Scheiber gegenüber der APA. So sollen neben mehr Hintergrundberichterstattung zu aktuellen Filmen, Dossiers und Schwerpunktthemen auch andere Kultur-Sparten wie Bildende Kunst vorkommen. (APA)

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