Work-Life Balance in Österreich

28. November 2005, 13:57
posten

Befunde, Chancen, Hindernisse und politische Gestaltungsmöglichkeiten

Wien - Das Arbeitsprogramm 2005 der Österreichischen Nachhaltigkeitsstrategie sieht vor, nicht-nach-haltige Trends in Österreich zu beleuchten. Das Forum Nachhaltiges Österreich initiierte daher in Kooperation mit dem Ökosozialen Forum und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft die Erstellung eines Positionspapiers, in dem aktuelle, nicht-nachhaltige Trends in Österreich aufgezeigt und mögliche politische Maßnahmen für eine Trendumkehr bzw. zumindest Verlangsamung nichtnachhaltiger Trends diskutiert werden.

Dieses Positionspapier wird aus verschiedenen Themenbereichen bestehen, die in Summe dann in eine Position des Forums münden. Die Ergebnisse werden der Bundesregierung, dem Komitee Nachhaltiges Österreich und diversen Fachöffentlichkeiten präsentiert.´

Das Modul Work-Life Balance (WLB) befasst sich mit den Möglichkeiten und Grenzen der Rea-lisierung eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen Berufs- und Privatleben in Österreich. Das international diskutierte Konzept der Balance von Arbeit und Leben zielt auf die Förderung der Gleichstellung von Männern und Frauen in Beruf und Familie, auf Gesundheitsförderung, auf die Folgen des demografischen Wandels, auf eine hohe Arbeits- und Lebenszufriedenheit, auf Lebensqualität und nicht zuletzt auf die Förderung des sozialen Zusammenhalts.

Diese Ziele werden auch mit der Nachhaltigkeitsstrategie der österreichischen Bundesregierung (2002) verfolgt. In der Studie zu WLB in Österreich werden neben einer Bestandsaufnahme der gegen-wärtigen Situation Empfehlungen für politische Maßnahmen zur Förderung eines ausgewogenen Verhältnisses von Arbeit und Leben präsentiert. Diese Maßnahmen müssen in ein generelles gesellschaftliches Commitment zu Work-Life Balance seitens des Staates, der Unternehmen und der ArbeitnehmerInnen eingebettet sein.

Es diskutieren:

Einleitung:
Prof. Dr. Bernhard Felderer Direktor des IHS

Studienautorinnen:
Dr. Andrea Leitner IHS Univ.-Doz. Dr. Beate Littig IHS Dr. Angela Wroblewski IHS

Stellungnahmen:
BM Maria Rauch-Kallat Bundesministerium für Gesundheit und Frauen
BM Josef Pröll Lebensministerium
Dr. Christoph Klein Arbeiterkammer Wien, Leiter des Bereichs Soziales
Mag. Markus Beyrer Generalsekretär der österreichischen Industriellenvereinigung

Moderation:
Mag. Brigitte Handlos Ö1 (red)

Podiumsdiskussion
5. Dezember 2005
16–18.00 Uhr
Institut für Höhere Studien (IHS)
Stumpergasse 56,
Hörsaal 2,
Erdgeschoss
1060 Wien

Link

Nachhaltigkeit

Share if you care.