US-Ölpreis sinkt wegen milder Temperaturen in Nordamerika

29. November 2005, 09:46
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Rückgang auf 57,85 Dollar pro Barrel Montag früh - OPEC-Ölpreis zuletzt auf 50,42 Dollar gesunken

Singapur - Der wegen ungewöhnlich milder Temperaturen in den USA erwartete Rückgang der Heizöl-Nachfrage hat den Ölpreis am Montag sinken lassen. Ein Fass (159 Liter) leichtes US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete im asiatischen Handel 57,85 US-Dollar (49,18 Euro) und damit 86 Cent weniger als bei Handelsschluss am Mittwoch in New York. Wegen eines Feiertags hatte die US-Rohstoffbörse Nymex am Donnerstag und Freitag geschlossen.

"Die Wettervorhersagen gehen von milderen Temperaturen aus, was eine geringere Nachfrage nach Heizöl bedeutet", begründete Analyst Dariusz Kowalczyk von CFC Seymour Securities den Preisrückgang.

OPEC-Ölpreis zuletzt auf 50,42 Dollar gesunken

Auch der OPEC-Ölpreis ist Ende vergangener Woche leicht gesunken. Er verringerte sich von Donnerstag auf Freitag um 47 Cent auf 50,42 US-Dollar (42,86 Euro) pro Fass, wie das Sekretariat der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) am Montag in Wien bekannt gab. Im Schnitt kostete OPEC-Öl vergangene Woche mit 50,46 Dollar (42,90 Euro) etwas mehr als in der Woche davor (50,11 Dollar).

Im Oktober lag der OPEC-Ölpreis im Mittel noch bei 54,63 Dollar, nach 57,88 Dollar pro Barrel im September. Seit Jahresanfang kostete OPEC-Öl im Schnitt 50,48 Dollar, im 4. Quartal bisher 53,11 Dollar. (APA)

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