Gorbach begrüßt Pläne zu EU-Green Card

19. Dezember 2005, 12:24
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Nach Vorstellung vom Vizekanzler sollen Länder ihre Einwandererquoten selbst festlegen können

Wien - Hubert Gorbach, Vizekanzler und geschäftsführender BZÖ-Bündnisobmann, begrüßt die Pläne der EU-Kommission, eine "Green Card" für hochqualifizierte Arbeitskräfte aus Nicht-EU-Ländern vorzuschlagen. Einerseits gehe es darum, einheimischen Arbeitskräften faire Bedingungen zu bieten und Rahmenbedingungen zu schaffen, die einen starken österreichischen Beschäftigungsstandort ermöglichen, andererseits müsse man Auswege aus dem europaweiten Defizit an hochqualifizierten Fachkräften finden, meinte Gorbach laut einer BZÖ-Aussendung vom Samstag dazu.

Zudem sei es wichtig, ein System zu erarbeiten, um die globale Wirtschaftsmigration besser steuern und damit wir auf österreichische bzw. europäische Bedürfnisse besser reagieren können, hieß es in der Aussendung weiter. Daher werde Gorbach auch "Überlegungen, die in Richtung Green Card gehen, unterstützen". Es müsse aber gewährleistet werden, "dass jedes Land - dem Subsidiaritätsprinzip folgend - selbst diesbezügliche Quoten festlegen kann".

Nach den Plänen der EU-Kommission sollen hoch qualifizierte Arbeitskräfte mit der "Green Card" eine attraktive Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis für die gesamte EU erhalten. (APA)

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