Klein in einer großen Welt

2. Dezember 2005, 12:16
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bild: diogenes

Es hat lange gedauert, fast dreißig Jahre, um genau zu sein, doch nun ist er wieder da, der kleine Nick. Und das samt seinen Freunden Georg, Chlodwig, Otto, und wie sie alle heißen. Neues vom kleinen Nick (€ 30,80), ein von Hans Georg Lenzen vorzüglich übersetzter und im Diogenes Verlag erschienener Band versammelt 80 verschollen geglaubte und von Goscinnys Tochter beim Umzug auf dem Dachboden gefundene Geschichten mit Zeichnungen von Sempé.

Geschrieben wurden die Texte lange vor Goscinnys Tod 1977, und doch sind sie frisch und unterhaltsam geblieben, denn auch in diesen langen Ferien ist der kleine Schüler, der mit der großen Welt kämpft, der Alte geblieben. Otto, sein bester Freund, der immer isst, übrigens auch. "An Heiligabend kommen meine Oma, meine Tante Dorothea und Onkel Eugen zu uns", meint Nick. "Bei uns", kontert Otto, "gibt es Weißwurst und Pute." Eine schönes Buch und eine Empfehlung. (steg/ALBUM/DER STANDARD, Printausgabe, 26./27.11.2005)

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