Philippinische Armee tötete 15 Abu-Sayyaf-Extremisten

3. Dezember 2005, 15:23
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Luftangriffe auf Jolo - Sechs Soldaten verletzt

Manila - Philippinische Regierungssoldaten haben bei Gefechten auf der Insel Jolo nach eigenen Angaben mindestens 15 mutmaßliche islamistische Extremisten getötet. Nach Armeeberichten vom Freitag wurden die Anhänger der Abu-Sayyaf-Gruppe am Donnerstag in den Bergen nahe der Stadt Indanan aufgespürt. Die Soldaten hätten zunächst Luftangriffe geflogen und die Extremisten dann später bei Kämpfen am Boden getötet.

Sechs Soldaten seien dabei verletzt worden. In der als Rebellenhochburg geltenden Region in und um Indanan gehen die Soldaten schon seit mehreren Tagen gegen Aufständische vor. Dabei sollen insgesamt Dutzende von Kämpfern, aber auch etliche Soldaten verletzt oder getötet worden sein.

Abu Sayyaf ist die kleinste von vier Rebellen-Gruppen im Süden der Philippinen und wird verdächtigt, Kontakte zur Al-Kaida zu haben. Auch zum regionalen Netzwerk der militanten Gruppe Jemaah Islamiyah soll sie Verbindungen unterhalten. Abu Sayyaf werden eine Reihe von Bombenanschlägen im Süden sowie in der Hauptstadt Manila zur Last gelegt. Für einen Anschlag auf einer Fähre nahe Manila, bei dem 2004 mehr als 100 Menschen getötet wurden, hatte die Gruppe die Verantwortung übernommen. (APA/Reuters)

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