Kartellamt genehmigt Verkauf des Berliner Verlages

7. Dezember 2005, 11:25
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Keine marktbeherrschende Stellung nach Übernahme durch Finanzinvestor

Das deutsche Bundeskartellamt hat die Übernahme des Berliner Verlags durch die Finanzinvestoren Veronis Suhler Stevenson und Mecom Group genehmigt. Der geplante Zusammenschluss führe zu keiner marktbeherrschenden Stellung, begründete Kartellamtspräsident Ulf Böge am Freitag die Entscheidung.

Der Vertrag war Ende Oktober unterzeichnet worden. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart. Laut Presseberichten lag er bei mindestens 150 bis 160 Mio. Euro. Im Berliner Verlag erscheint unter anderem die "Berliner Zeitung".

Von dem Zusammenschluss betroffen sind die Lesermärkte für Abonnement-Tageszeitungen, Straßenverkaufszeitungen und Stadtmagazine sowie der Anzeigenmarkt für Zeitungen im Raum Berlin. (APA/Reuters)

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