Mehr Umsatz und Gewinn bei Semperit

8. Dezember 2005, 17:38
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Der Konzern erfüllt mit dem Ergebnis die Erwartungen der Analysten und ist trotz schwieriger Marktbedingungen für das Gesamtjahr optimistisch

Wien - Die börsenotierte Semperit AG Holding hat dank hoher Nachfrage die Gewinnerwartungen der Börse bis September erfüllt und ist zuversichtlich für das Gesamtjahr 2005. Nach einem Plus im Umsatz von 5,4 Prozent auf 384,6 Mio. Euro in den ersten drei Quartalen und plus 9,4 Prozent auf 26,3 Mio. Euro beim Konzerngewinn erwartet Semperit bei beiden Kennzahlen Zuwächse auch im Gesamtjahr.

Die Marktbedingungen seien jedoch weiterhin schwierig. "Steigende Einkaufspreise, insbesondere für Materialien auf Erdölbasis sowie für Naturkautschuke und Latex wie auch die hoch volatilen Währungsrelationen insbesondere im Verhältnis US-Dollar/Euro können die Erwartungen noch beeinträchtigen", so der auf die Herstellung von Gummiprodukten spezialisierte Konzern am Freitag in seinem Quartalsbericht.

Bis dato ist demnach eine Überwälzung des scharfen Kostenauftriebs auf die Verkaufspreise auf Grund längerfristiger vertraglicher Preisbindungen und des anhaltend intensiven Preiswettbewerbes nur teilweise und zeitverzögert möglich gewesen. Beim Ergebnis vor Steuern geht die Senmperit-Gruppe daher von Haus aus von einer Stagnation aus.

Von Jänner bis September lag das Ergebnis vor Steuern (EGT) mit 40,3 Mio. Euro noch 0,6 Prozent im Plus. Das operative Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich in den ersten drei Quartalen um 2,9 Prozent auf 38,8 Mio. Euro.

Von der APA befragte Analysten hatten im Durchschnitt exakt ein EBIT von 38,8 Mio. Euro. Auch der Semperit-Umsatz lag in etwa im Bereich der Analysten. Die Börsianer waren von durchschnittlich 383,5 Mio. Euro Erlösen ausgegangen.

Der Personalstand des Semperit-Konzerns ist in den ersten neuen Monaten gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um fast 700 Mitarbeiter auf 6.285 gestiegen.

Der Konzern betont, in allen seinen Gesellschaften weiter "konsequent an Verbesserungen der Produktivität, Effizienzsteigerungen der Produktionsverfahren und Einsparungen im Materialverbrauch gearbeitet" zu haben. Erhebliche Investitionen an den Produktionsstandorten in Europa und Asien sowohl zur Modernisierung der Anlagen als auch für beträchtliche Kapazitätserweiterungen würden ein weiteres Wachstum ermöglichen, so Semperit. (APA)

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