DER STANDARD steigert Abos weiter

23. Februar 2006, 11:52
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Auflagenkontrolle für das dritte Quartal 2005 - "Presse" verliert im Kerngeschäft - Auflagenriese "Krone" verkaufte weniger

DER STANDARD verkaufte von Juli bis September 2005 durchschnittlich 2746 Exemplare mehr als im dritten Quartal des Vorjahres. Besonders stark schlägt sich der Zuwachs beim Direktverkauf nieder: Laut Österreichischer Auflagenkontrolle (ÖAK) konnten Steigerungen von 57.711 Exemplaren auf nunmehr 59.522 erzielt werden. Insgesamte verkaufte DER STANDARD 69.067 Exemplare. Solides Wachstum kennzeichnet auch das Kerngeschäft in der Kategorie "Abo 100 Prozent" (Vollzahler). Hier verzeichnet DER STANDARD ein Wachstum von 3,6 Prozent, während die "Presse" in dieser Kategorie fast neun Prozent verliert. Der "Presse" gelingt es allerdings mit hochrabattierten Abos und gesteigerten Großverkäufen (bis 1500 Exemplare pro Einzelkunde) die Gesamtverkaufszahl um 3596 Stück auf 76.483 zu erhöhen. Hauptmotor der gestiegenen Gesamtverbreitung sind freilich unentgeltliche Exemplare. So wurden exakt 29.545 Stück im Tagesschnitt gratis verteilt.

Die "Salzburger Nachrichten" verkauften insgesamt 1173 Stück mehr als im dritten Quartal 2005. Das "Wirtschaftsblatt" musste seine Angaben für das zweite Quartal nach unten korrigieren. Die ÖAK weist ihr jetzt 25.656 verkaufte Exemplare aus, im Vorjahr waren es noch 29.095. Die "Kleine Zeitung" blieb stabil mit 264.253, ebenso der "Kurier" (172.504), Auflagenriese "Krone" verliert 7135 Stück und hält jetzt bei 852.401 Verkaufsexemplaren. Auffallend sind freilich die Verluste in Wien: Gleich 4895 Stück weniger wurden in der Bundeshauptstadt verkauft, eine Antwort auf die nicht erfasste U-Bahn-Gratiszeitung.

Österreichs meist verkaufter Wochentitel, "Die ganze Woche" legt leicht zu und hält bei 337.443 verkauften Exemplaren.

Weiterhin nicht dabei sind die Magazine der News-Gruppe: Ihnen ist die ÖAK zu streng. (DER STANDARD, Printausgabe, 25.11.2005)

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