Eltern wollen Dienstposten "ohne Wenn und Aber"

24. November 2005, 18:44
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300 zusätzliche Lehrer "erster Schritt, der in Zukunft nachgebessert werden muss"

Die 300 Dienstposten für Stützlehrer "ohne Wenn und Aber, ohne Einschränkungen, Auflagen oder Bedingungen" fordert der Dachverband der Elternvereine an den Pflichtschulen. Diese seien ohnehin viel zu knapp berechnet, so Verbands-Vorsitzender Kurt Nekula gegenüber der APA.

"Ehrliche Evaluierung"

Als "erster Schritt, der in Zukunft nachgebessert werden muss" seien die 300 zusätzlichen Lehrer zu begrüßen, meinte Nekula. Eine "ehrliche Evaluierung" würde aber zweifelsohne einen noch größeren Bedarf feststellen. Aus der PISA-Studie wisse man, dass pro Jahrgang rund 20.000 Kinder und Jugendliche extreme Sprachdefizite aufweisen würden. Darunter seien auch solche, die als Muttersprache Deutsch hätten.

ÖVP-Bildungssprecher Werner Amon verlangte in einer Aussendung von den Grünen nun eine Zustimmung zum Schulpaket II. Diese hätten ihr Ja von einer Zusicherung der 300 Dienstposten abhängig gemacht, die seiner Ansicht nach nun gegeben ist. Der Grüne Bildungssprecher Dieter Brosz hatte dagegen die Verknüpfung der Dienstposten mit einer Bedarfsfeststellung als nicht ausreichend bezeichnet und eine "klipp und klare" Zusage von Bildungsministerin Elisabeth Gehrer gefordert. (APA)

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