Kultusgemeinde: "Rechtssicherheit in Reichweite"

24. November 2005, 07:36
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"Kurze Frist" für Entscheidung in den allerletzten Klagen

Wien - Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) in Wien erklärte Mittwochabend auf Anfrage der APA, dass mit der heutigen Entscheidung des New Yorker Gerichts die Entschädigungsklagen gegen die Republik Österreich und die ÖIAG abgewiesen worden sind. Jetzt sind noch Klagen gegen einige österreichische Unternehmen offen. Für die Entscheidung in diesen Fällen sei von der Richterin eine "kurze Frist" gesetzt worden, so Erika Jakubovits von der IKG. Man sei jedenfalls einen großen Schritt weiter gekommen, "die Rechtssicherheit ist in Reichweite" sagte Jakubovits wörtlich.

In dem noch nicht erledigten Teil der Klage geht es um Entschädigungsforderungen gegen mehrere Unternehmen in Österreich, u.a. die Voest, Böhler Udeholm, die RZB und die VA Tech. Diese Fälle wurden jetzt einem New Yorker Bezirksgericht zugewiesen, wobei es für die Entscheidung eine "kurze Frist" gebe. Wie lange diese Frist ist, wurde nicht bekannt gegeben. (APA)

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