ORF eröffnete neues Stadtstudio im Parlament

27. Dezember 2005, 17:13
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250 Quadratmeter statt früher 60 - Arbeitsplätze für Radio- und TV-Redakteure

Das neue innenpolitische Redaktionszentrum des ORF im Parlament wird am Mittwoch offiziell eröffnet. In Betrieb ist das neue Stadtstudio mit Regieplatz, so genanntem Zwillingsschneideraum und digitalem Schnittplatz bereits seit 26. Oktober. Statt wie früher 60 Quadratmeter stehen den ORF-Redakteuren und rund 250 Quadratmeter auf zwei Etagen zur Verfügung, die neben der Beitragsbearbeitung für Fernsehen und Radio auch für Live-Schaltungen, Interviews und Diskussionssendungen genutzt werden können.

"Raschere Berichterstattung"

"Das neue Stadtstudio ermöglicht eine noch raschere und umfassendere Fernseh- und Radioberichterstattung aus dem Parlament", betonte ORF-Generaldirektorin Monika Lindner am Mittwoch in einer Aussendung. Das Stadtstudio werde aber auch Schnittstelle für Ereignisse außerhalb des Hohen Hauses sein. Nationalratspräsident Andreas Khol sah im neuen Studio einen "weiteren Beweis für die enge Kooperation von ORF und der Institution Parlament, dem National- und Bundesrat".

50 Quadratmeter Studiofläche

Das Stadtstudio wurde im Zuge des Umbaus der Rampe des Hohen Hauses möglich. Fünf Radio- und sechs Fernsehredakteure können nun im ORF-Stadtstudio Platz nehmen. Allein die Studiofläche misst 50 Quadratmeter. Für Großproduktionen wurde zudem ein Ü-Wagen-Anschlusskasten in der Stadiongasse errichtet.

Das alte ORF-Stadtstudio in der Wiener Hofburg bestand seit 1996. Dort wurden insgesamt rund 3.375 Beiträge, vornehmlich für die Mittags-"Zeit im Bild", produziert, zog der ORF Bilanz. (APA)

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