Schuldspruch gegen mutmaßliches Al-Kaida-Mitglied in USA

23. November 2005, 15:32
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Verurteilter nach eigenen Angaben von Saudis zu Geständnis gezwungen - Soll an Verschwörung zu Attentatauf Bush beteiligt gewesen zu sein

Alexandria - Ein US-Gericht hat am Dienstag einen arabischstämmigen Amerikaner schuldig gesprochen, Mitglied der Terrororganisation Al Kaida und an einer Verschwörung zum Attentat auf US-Präsident George W. Bush beteiligt gewesen zu sein. Den Einwand des 24-jährigen Ahmed Omar Abu Ali, dass die saudiarabischen Behörden mit Folter ein falsches Geständnis von ihm erzwungen hätten, wies das Gericht in Alexandria US-Staat Virginia zurück. Abu Ali droht eine lebenslange Haftstrafe. Sein Anwalt kündigte Berufung an.

Abu Ali soll den saudiarabischen Behörden kurz nach seiner Festnahme an der Universität von Medina im Juni 2003 gesagt haben, dass er Mitglied der Al Kaida sei und verschiedene Anschlagspläne gehegt habe. So habe er vorgehabt, Bush persönlich umzubringen und zum Anführer einer Al-Kaida-Gruppe in den USA aufzusteigen. (APA/AP)

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