Talentproben, geschüttelt und gerührt

23. November 2005, 21:36
1 Posting

Vom "Barman" zum "Barkeeper": Der Unterschied ist nicht so wichtig

Talentprobe, geschüttelt

Die jeweilige Parallelveranstaltung war kein Thema. Obwohl sie nur ein paar hundert Meter weiter stattfand. Aber weder im Hotel Marriott noch in der Hofburg gab es auf die Frage, was der Unterschied zwischen dem „Barman of the Year“ und dem „Barkeeper of the Year“ ist, eine Antwort: Im Marriott wurde am Montag der „-man“ (Disziplinen: Profi & Nachwuchs), in der Hofburg der „-keeper“ („Profi“ und „Show“) gekürt. Klingt nach „Volksfront von Judäa“ gegen „Judäische Volksfront“ bei Monty Python – und ist auch so: Schließlich dürfte die Wahl der Bar selten davon abhängen, ob dort ein prämierter „-keeper“ oder „-man“ mixt. Die Sieger? Diana Csete (Show), Kurt Lorbek (Profi), Sami Walfisch (Profi) und Elder Julep (Nachwuchs).

Talentprobe, gerührt

Als an dieser Stelle neulich Malereien der TV-Kommissarin Katerina Jacob auftauchten, schnaubte ein Leser auf derstandard.at, dass es für talentierte, aber nicht mit einem prominenten Namen behaftete Künstler eine Zumutung sei, dass Bewohner von Seitenblickeland für jeden Furz Publicity bekommen. Stimmt – aber die Welt ist ungerecht: Montagabend baten der Magier Tony Rei und der Extremsportler Sepp Resnik zur gemeinsamen Vernissage. In ein Lokal, in dem früher Franco Andolfo sang. Falls das noch nicht genügt: Rei begann zu malen, weil ein Altwarenhändler einem Kunden ein Bild des Zauberers anbot. Und der kaufte. Rei: „Ich hatte mein erstes Bild verkauft, bevor ich wusste, dass ich je eines malen würde.“ (DER STANDARD Printausgabe, 23.11.2005)

  • Bis man doppelt sieht: Zwei Bewerbe suchten gleichzeitig das beste Thekenpersonal Österreichs
    foto: standard/rottenberg

    Bis man doppelt sieht: Zwei Bewerbe suchten gleichzeitig das beste Thekenpersonal Österreichs

Share if you care.