Warner Music zahlt im Streit um Musiksendungen Strafe

28. November 2005, 11:06
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Radiosender für das Abspielen eigener Musiktitel bezahlt

Der größte US-Musikkonzern Warner Music hat der New Yorker Staatsanwaltschaft zufolge den Rechtsstreit um die Bezahlung von Radiosendern für die Ausstrahlung von Musikstücken gegen die Zahlung von fünf Millionen Dollar (4,27 Millionen Euro) beigelegt.

Warner Music habe zugesagt, künftig Radiostationen nicht mehr für die Sendung von Musiktiteln von Künstlern zu bezahlen, die bei dem Unternehmen unter Vertrag seien, teilte der New Yorker Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer am Dienstag mit. Die fünf Millionen Dollar würden unter anderem zur Finanzierung von Musikerziehung verwendet.

Spitzer hatte eine Untersuchung in die Wege geleitet, die sich gegen die langjährige Praxis richtet, bei der offenbar unabhängige Mittelsmänner von Plattenfirmen dafür bezahlt werden, dass Radiostationen bestimmte Lieder spielen. Spitzer zufolge ergab die Untersuchung, dass die Ausstrahlung der Lieder häufig durch Zahlungen an die Sender oder deren Mitarbeiter bestimmt werde, und nicht etwa - wie von Hörern angenommen - durch die Popularität der Songs oder deren künstlerischen Wert.

Im Juli hatte Sony BMG einen entsprechenden Streit gegen die Zahlung von zehn Millionen Dollar beigelegt. (APA/Reuters)

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