"Schwindelfirma" im Namen von Herold Business Data auf Inseratensuche

29. November 2005, 13:04
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Zahlscheine für angebliche Einschaltungen im Internet versendet

Eine "Schwindelfirma" hat nach Angaben der Herold Business Data GmbH Zahlscheine für Inserate verschickt. Wie Herold in einer Aussendung am Dienstag mitteilte, steht diese Plattform (http://www.herold-online.at) jedoch in keinem Zusammenhang mit dem Herausgeber der österreichischen Telefonbücher und der Gelben Seiten.

Zahlung

Mit einem Erlagschein werde zur Zahlung für eine Einschaltung aufgefordert. Das mitgeschickte Inserat sei unter Verletzung des Urheberrechts und ohne Zustimmung aus http://www.herold.at übernommen und "nur marginal verändert" worden. "Damit wird der unzutreffende Eindruck erweckt, bei der Zusendung handle es sich um eine Zahlungsaufforderung von Herold für eine Werbeschaltung auf http://www.herold.at", hieß es in der Mitteilung.

Diese Vorgangsweise habe mit österreichs meistgenutzter Service-Site für die Suche nach Rufnummern, Adressen, Produkten und Dienstleistungen "nichts zu tun", stellte Thomas Friess, Geschäftsführer von Herold Business Data, klar. "Wir haben sofort rechtliche Schritte unternommen, um die Unternehmen vor diesem Schwindel zu bewahren. Bis diese greifen, ersuchen wir die Firmen, beim Empfang von Zahlscheinen für Werbeeintragungen ganz genau zu prüfen, für welche Leistung sie zur Kasse gebeten werden", so Friess.

Keinerlei Hinweise

Laut Bundeskriminalamt (BK) dürfte http://www.herold-online.at das erste Mal tätig geworden sein, weil es bisher keinerlei Hinweise auf die von Herold genannten Vorfälle gegeben habe. "Herold hat aber richtig reagiert, in dem sie die Unternehmen gewarnt hat", so Leopold Frech vom BK auf APA-Anfrage. (APA)

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Herold

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