Digitale Signatur mit a.sign nun auch für Linux

9. Dezember 2005, 12:35
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Hohe Sicherheit im Online-Zahlungsverkehr

Das österreichische Unternehmen a.trust bietet nun auch Linux-Usern die Vorteile von Digitaler Signatur. "Zudem arbeiten wir gerade an der passenden Software für MAC-User und sind zuversichtlich, die erste Version bis Ende des Jahres anbieten zu können", erklärte der a.sign-Produktmanager Friedrich Hirschbügl im pressetext-Interview. Bisher hat der a.sign Client Windows als einziges Betriebssystem unterstützt.

Identität und Sicherheit

A.trust bietet mit seinen Digitalen Zertifikaten Identität und Sicherheit in der elektronischen Kommunikation. Die Zertifikate werden über ein österreichweites Registrierungsnetzwerk vertrieben. "Bei diesen Registrierungsstellen identifiziert sich der Bürger das letzte Mal mit seiner eigenen Unterschrift. Ab dann ist die Online-Unterschrift mittels Bürgerkarte im Netz möglich", so Hirschbügl.

Registrierung

Nach der Registrierung ist noch der Download des Client notwendig, um sich in Verbindung mit einem Kartenleser online identifizieren zu könne. "Die digitale Signatur bringt einen hohen Sicherheitsstandard bei Bankgeschäften, Behördenwegen oder dem Schriftverkehr im Internet", so Hirschbügl. Das Digitale Zertifikat auf einer Trägerkarte wie etwa der neuen Maestro Bankomatkarte und Mastercard, ergibt in der Kombination mit dem Hashwert des Dokuments und der Eingabe des ausschließlich dem Benutzer bekannten PIN-Codes die jeweilige Digitale Signatur des Users. Durch diese Zwei-Faktor-Autentifikation, die sich aus dem Besitz der Karte und dem Kartencode ergibt, wird das hohe Sicherheitsniveau gewährleistet. Betrugsversuchen durch Phishing werde dadurch das Wasser abgegraben.

Aktuell

Installationspakete des a.sign Clients für alle gängigen Linux-Distributionen (RedHat 9.0, Federa Core 3.0, SuSE 9.2 und Debian3.1/Sarge) stehen auf der Webseite des Unternehmens ab sofort zum Download zur Verfügung.

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