Kärnten: Hirsch gejagt, Bruder getroffen

23. November 2005, 08:31
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Jäger rutschte mit entsichertem Gewehr im Schnee aus

Klagenfurt - Ein schwerer Jagdunfall hat sich am Montag in der Kärntner Gemeinde Krems (Bezirk Spittal/Drau) ereignet: Ein 69-jähriger Pensionist stellte einem Hirschen nach. Als er im Neuschnee stürzte, löste sich aus dem Gewehr ein Projektil und traf den eigenen Bruder. Der 66-Jährige erlitt Verletzungen am rechten Ellenbogen und linken Unterarm.

Der Waidmann verfolgte in etwa 1.700 Metern Seehöhe oberhalb einer Alm das Rotwild, konnte es aber nicht stellen. Als er zu seinem in der Zwischenzeit unter einem Baum wartenden Bruder zurückging, vergaß er, das Gewehr wieder zu sichern. Plötzlich rutschte er aus, kam zu Sturz und der Schuss löste sich. Die Patrone traf aus rund 15 Metern Entfernung den Bruder. Der Jäger stieg sofort ins Tal ab, um Hilfe zu holen. Ein Hubschrauber transportierte den Verletzten ab. (APA)

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