Kokain: Erfrischendes, betäubendes Gift

30. November 2005, 14:07
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In Europa haben laut Studien zwischen 0,5 und 6 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal im Leben Kokain konsumiert

Koks, Schnee, weißes Gold: Der Stoff mit der Formel CHNO und dem Namen Kokain ist auch unter vielen anderen Bezeichnungen bekannt. Gewonnen wird das Kokain aus den Blättern des Coca-Strauches, der vor allem in Südamerika (Kolumbien, Bolivien und Peru) angebaut wird. Ab dem Ende des 19. Jahrhunderts kam es als lokales Betäubungsmittel zum Einsatz, auch die stimulierende Wirkung wurde damals in der Öffentlichkeit geschätzt - Coca-Cola bekam seinen Namen wegen der im Ursprungsrezept enthaltenen Kokainspuren. In Europa haben laut Studien zwischen 0,5 und 6 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal im Leben Kokain konsumiert, in den USA sogar 14,4 Prozent. (moe, DER STANDARD - Printausgabe, 22. November 2005)
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