Burgenlands Grüne wollen "kantige Oppositionspolitik" machen

21. November 2005, 14:17
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Bei Klausur im Mittelburgenland werden Schwerpunkte besprochen - Arbeit der Regierung und die SPÖ-Absolute werde beobachtet

Eisenstadt - Burgenlands Grüne beraten heute, Montag, und Dienstag in Oberpullendorf über ihre zukünftigen Arbeitsschwerpunkte im Landtag. Auf Grund der seit der Landtagswahl im Oktober veränderten Verhältnisse werde es für die Grünen laut Klubobfrau Grete Krojer nötig sein, "kantige Oppositionspolitik" zu machen.

Bei der Klubklausur werden die Schwerpunkte der kommenden Legislaturperiode besprochen. "Aus unserer Sicht ist es wichtig, dass wir uns als kantige Oppositionspolitiker profilieren. Die Kontrollrechte des Landtags wurden in der letzten Periode gestärkt, was sich sehr bewährt hat", sagte Krojer im Gespräch mit der APA. Sowohl die Landesregierung als auch die Absolute der SPÖ werde man beobachten.

"Wir wollen die Bürger noch stärker unterstützen und in Hinblick auf die Gemeinderatswahl 2007 vor Ort sein", so die Grünen-Chefin. Konsequent weiterarbeiten werde die Partei in den Bereichen Umweltpolitik, Frauenpolitik, Sozialpolitik und Bildungspolitik. Krojer fordert eine "ökologische Wende" und die soziale Absicherung von Frauen. Überhaupt wollen sich die Grünen jetzt stärker sozialpolitisch einbringen und ihre Arbeit der Armutsbekämpfung widmen. (APA)

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