Brain Force mit Rekordergebnis

29. November 2005, 12:48
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Vom besten Quartalsergebnis in der Firmengeschichte berichtet das Wiener Softwarehaus

Wien - Das beste Quartalsergebnis in der Firmengeschichte meldet das börsenotierte Wiener Softwarehaus Brain Force. Das EBITDA lag im dritten Quartal bei 2,45 Mio. Euro und damit um 1,55 Mio. Euro oder 171,5 Prozent über dem Wert des zweiten Quartals. Das EBIT erreichte mit 1,69 Mio. Euro (430.000 Euro) ein Rekordniveau, teilte Brain Force heute, Montag, ad hoch mit und bestätigte damit die vorläufigen Zahlen. Der Umsatz erreicht laut endgültigen Zahlen einen Rekordwert von 20,75 Mio. Euro, nach 17,42 Mio. Euro im zweiten Quartal.

Brain Force liege damit bei EBITDA und EBIT bereits zum 30. September über den Werten zum Jahresende 2004. Daher werde die Prognose für das Ergebnis pro Aktie für 2005 auf 0,25 Euro angehoben. Zuletzt waren 0,19 Euro pro Aktie erwartet worden. Der Vorstand plane der Hauptversammlung eine Dividende für das Geschäftsjahr 2005 von 8 Eurocent vorzuschlagen. 2004 hatte die Dividende 6 Cent betragen.

Erwarteter Umsatz für 2006

Für 2006 werde ein Umsatz von 90 Mio. Euro erwartet, bei einer EBITDA-Marge von 10 Prozent oder 9 Mio. Euro. Beim EBIT werde eine Marge von 5 Prozent oder 4,5 Mio. Euro erwartet, das Ergebnis pro Aktie sei mit 0,30 Euro geplant.

In den ersten neun Monaten 2005 erreichte der Konzern einen Umsatz von 54,61 Mio. Euro und übertraf damit den Vergleichswert des Vorjahres um 13,8 Prozent. Das EBITDA lag bis Ende September bei 4,23 Mio. Euro (plus 41,5 Prozent). Die EBITDA-Marge erreicht, nach einem Wert von 5,3 Prozent zum Halbjahr, auf Neunmonatssicht 7,8 Prozent. Das EBIT stieg um 45,7 Prozent auf 2,53 Mio. Euro. Die EBIT Marge beträgt 4,6 Prozent.

Der Periodengewinn nach Minderheiten beträgt nach neun Monaten 1,51 Mio. Euro, nach 688.000 Euro im Jahr davor. Der Gewinn pro Aktie beträgt EUR 0,15 (Vorjahr EUR 0,09).

Das Segment Enterprise Services (ES) erzielte einen Umsatz von 24,14 Mio. Euro und ein Segment-EBIT von 1,32 Mio. Euro. Das Segment ist mit einem Anteil von 44,2 Prozent das Umsatzstärkste Segment des Konzerns. Die EBIT-Marge lag zum 30. September bei 5,5 Prozent.

Der Umsatz im Segment Business Solutions (BS) belief sich bis Ende September auf 15,81 Mio. Euro, das Segment-EBIT auf 1,01 Mio. Euro. Die EBIT-Marge betrug 6,4 Prozent, der Anteil am Konzernumsatz 29,0 Prozent.

Technology und Infrastructure

Der Umsatzanteil des Geschäftsbereiches Technology and Infrastructure (TI) betrug in den ersten neun Monaten 26,8 Prozent des Konzernumsatzes. Das Segment erreicht einen Umsatz von 14,66 Mio. Euro bei einem Segment-EBIT von 1,56 Mio. Euro. Die EBIT-Marge verbesserte sich im Vergleich zum Halbjahr (2,5 Prozent) deutlich und liegt bei 10,6 Prozent.

Die nicht auf die Segmente verteilten Konzernkosten (Overheads) beliefen sich bis zum 30. September auf 1,36 Mio. Euro. Dem Konzern stehen Zahlungsmittel und kurzfristig veranlagte Gelder in Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 11,87 Mio. Euro (18,49 Mio. Euro zum 31. Dezember 2004) zur Verfügung. (APA)

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