Georg-Dehio-Preis an Volker Koepp

29. November 2005, 12:40
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Dokumentarfilmer für Auseinandersetzung mit den Traditionen Osteuropas ausgezeichnet

Berlin - Der Dokumentarfilmregisseur Volker Koepp erhält den mit 12.000 Euro dotierten Hauptpreis des Georg-Dehio-Kulturpreises. Die Auszeichnung werde ihm an diesem Mittwoch von Brandenburgs Kulturministerin Johanna Wanka (CDU) übergeben, teilte der Veranstalter am Sonntag mit. Mit dem Preis zeichnet das Deutsche Kulturforum östliches Europa Persönlichkeiten und Initiativen aus, die sich "in vorbildlicher Weise" mit den Traditionen Osteuropas auseinander setzen. Der Ehrenpreis geht an die tschechische Bürgerinitiative "Antikomplex" für ihre Ausstellung "Das verschwundene Sudetenland".

Koepp habe sich mit eindrucksvollen Filmen wie "Kalte Heimat" und "Herr Zwilling und Frau Zuckermann" besondere Verdienste um das gemeinsame Kulturerbe erworben, das Deutsche und ihre östlichen Nachbarn verbinde, hieß es in der Begründung. Mit seinen Filmen über Orte und Landschaften im östlichen Europa - von Ostpreußen bis Czernowitz - hole Koepp die Kultur und Geschichte dieser Stätten wieder ins Bewusstsein zurück. (APA/dpa)

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