Florenz zeigt gestohlene und wiedergefundene Gemälde

25. November 2005, 14:03
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Ausstellung "Das wiedergefundene Museum" mit 25 Bildern bis 10. Jänner im Palazzo Pitti

Rom - Die Toskana ist als Wiege der Renaissance mit ihrem reichen Kulturerbe immer wieder eine Fundgrube für Kunstdiebe. Allein in diesem Jahr verschwanden nach Angaben der Polizei 1.246 Objekte, nur 35 davon wurden wieder gefunden. Unter dem Titel "Das wiedergefundene Museum" präsentiert eine Ausstellung im Palazzo Pitti in Florenz nun bis 10. Jänner 25 Gemälde, die in der Toskana gestohlen wurden und über die ganze Welt verstreut wieder aufgetaucht sind.

Unter den Exponaten sind eine 1994 aus einer Kirche in Fiesole gestohlene "Kreuzabnahme" von Francesco Granacci (1469-1543), die im Juli 1996 in Paris auftauchte, und eine "Maria mit Jesuskind" von Benozzo Gozzoli, die 1995 aus einer Kirche bei Pisa verschwand und 1997 in London wieder zum Vorschein kam. (APA)

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