ÖBB holen 48-jährige Telekom-Managerin zurück aus Frühpension

29. November 2005, 13:02
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Personalchef verteidigt Aktion als "völlig konform" - Managerin "hervorragende Arbeitsrechtsspezialistin"

Wien - Seit Wochen wird bei ÖBB über eine Einschränkung des Frühpensionierung-Rechts debattiert. Die Zeitschrift "Report+" berichtet nun, dass die ÖBB aber auch schon eine frühere Telekom-Managerin aus der Frühpension zurück geholt hat. ÖBB-Personalchef Franz Nigl bestätigte auf APA-Anfrage, die bisherige Telekom-Beamtin Brigitta Klink (48) kurz nach ihrer Frühpensionierung im Rahmen des "Lehrermodells" im Frühjahr 2005 bei der Bahn aufgenommen zu haben.

Die Vorgangsweise sei gesetzlich "völlig konform" gewesen. Die Pensionszahlungen an Klink, nun Leiterin des Bereichs Personaldienstleistungen in der ÖBB Dienstleistungs GmbH, seien mit dem Dienstantritt der Managerin bei den ÖBB gemäß den Pensionsrechtsregeln gekürzt bzw. eingestellt worden.

Klink sei eine "hervorragende Arbeitsrechtsspezialistin", betonte Nigl, zuvor selbst Personalchef bei der Telekom Austria. In der Wirtschaft sei es nichts Ungewöhnliches, bei Bedarf Spezialisten aus der Pension zurückzuholen. Auch die ÖBB seien bestrebt, für Mitarbeiter, die in den Ruhestand versetzt würden, weil es für sie keine Arbeit mehr in den ÖBB gibt, in anderen Unternehmen eine neue Tätigkeit zu finden, so der Personalchef. (APA)

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