Umfangreiche Streichliste für Öffentlichen Dienst

24. November 2005, 11:13
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Weihnachtsgeld für Bundesbeamte halbiert - 600 Millionen sollen eingespart werden

Hamburg - Die neue deutsche Bundesregierung plant ab dem kommenden Jahr drastische Einschnitte beim Weihnachtsgeld. Wie die Zeitung "Bild am Sonntag" unter Berufung auf eine von der Großen Koalition bereits beschlossene Streichliste für den Öffentlichen Dienst berichtet, müssen alle aktiven und pensionierten Bundesbeamten ab dem Jahr 2006 auf die Hälfte ihres Weihnachtsgeldes verzichten. Dies gelte auch für die künftige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), ihre Minister und Staatssekretäre. Für Zivil- und Wehrdienstleistende falle das Weihnachtsgeld sogar ganz weg.

Bisher bekommen aktive Beamte als Weihnachtsgeld 65 Prozent eines Monatssalärs, Pensionisten 60 Prozent. Künftig sollen es laut dem Blatt nur noch 32,5 beziehungsweise 30 Prozent sein. Das sogenannte Entlassungsgeld für das Ende der Dienstzeit in Höhe von 690,24 Euro soll demnach ab 1. Juli 2006 komplett entfallen. Der Zeitung zufolge will Finanzminister Peer Steinbrück mit Hilfe der Kürzungen sowie der längeren Wochenarbeitszeit von 41 Stunden für Bundesbeamte pro Jahr 600 Millionen Euro bei den Personalausgaben einsparen. (APA)

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