Happy End für Austria in Südstadt

14. Dezember 2005, 12:21
38 Postings

Veilchen gewinnen dank eines umstrittenen Elfers in den Schlussminuten 1:0 gegen Admira, Torschütze Rushfeldt

Dank eines Elfmeters in der Schlussphase hat die Austria in der T-Mobile Fußball-Bundesliga zu Tabellenführer Red Bull Salzburg aufgeschlossen. Sigurd Rushfeldt verwertete in der 88. Minute einen Foulelfmeter zum glücklichen 1:0-Sieg der Austria beim Schlusslicht, wodurch die Wiener ihre Erfolgsserie gegen die Admira fortsetzten: Die Austria hat in den jüngsten zwölf Duellen elf Siege und ein Remis geholt, die Admira liegt weiter zwölf Punkte hinter dem Vorletzten Tirol.

Elfmeter

Die Austria wollte - fünf Tage vor der Generalversammlung - mit einem Sieg in die zweite Saisonhälfte starten. Doch einmal mehr zeigte die Mannschaft von Peter Stöger und Frenkie Schinkels Abschlussschwäche. Ein einziges Tor haben die Violetten in den fünf Partien davor erzielt, auch diesmal klappte es nicht aus dem Spiel. Ein unglückliche Aktion von Pashazadeh brachte aber die Entscheidung. Der Iraner ging im Strafraum mit Roland Linz zu Boden, Schiedsrichter Meßner entschied auf Elfmeter und der eingewechselte Rushfeldt ließ sich die Chance zum Siegtreffer nicht nehmen.

Dabei hatte die Austria vor allem in der Anfangsphase hochkarätige Chancen. Zunächst köpfelte Troyansky nach einem Ceh-Freistoß an die Latte (9.), danach scheiterte Sebo zwei Mal allein vor Mandl am Admira-Torhüter (16., 23.). Doch danach ließ der Elan nach, die Admira kam ihrerseits brandgefährlich vor das Austria-Tor.

Bei einem Foul von Radomski an Saglik knapp innerhalb des Strafraums verwehrte Schiedsrichter Meßner den Gastgebern zwar einen Elfmeter. Doch auch beim Freistoß fehlten nur Zentimeter zur Führung. Zunächst köpfelte Blanchard den Bjelica-Freistoß an die eigene Stange, Saglik sprang der Abpraller vor den Fuß, doch sein Schuss fiel nicht gut genug aus, ein Austrianer konnte noch vor der Linie klären.

Proteste

Nach der Pause plätscherte die Partie auf dem angeschneiten Rasen ohne große Höhepunkte dahin. Die Admira hatte die Partie halbwegs im Griff, lediglich Sionko (66.) und Linz (77.) prüften Mandl. Noch vor der Elfmeter-Entscheidung hatte bereits ein Teil der Austria-Fans unter lautstarken Protesten gegen Magna die Tribüne verlassen. (APA/red)

  • Nordea Admira - Austria Magna 0:1 (0:0). Südstadt, 1.900, Meßner.

    Tor: Rushfeldt (88.)

    Admira: Mandl - Androsic, Pashazadeh, Horvath (80. Akoto), Osoinik - Wimmer, Bjelica, Panis, M. Wagner - Saglik (83. Bozkurt), Hoffer

    Austria: Didulica - Troyansky, Tokic, Radomski, Dheedene - Sionko (76. Mila), Blanchard, Ceh, Lasnik (59. Rushfeldt) - Linz, Sebo (76. Dos Santos)

    Gelbe Karten: Hoffer bzw. Troyansky

    • Bild nicht mehr verfügbar

      Violettes Trauerspiel in der Südstadt. Als das Spielende mit großen Schritten nahte, fiel Linz im Strafraum...

    • Bild nicht mehr verfügbar

      ...und Rushfeldt traf zum schmeichelhaften 1:0.

    Share if you care.