Warnung vor Verhütungspflaster "Evra"

18. November 2005, 18:32
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Washington - Die US-Gesundheitsbehörde warnt Anwenderinnen des auch in Österreich zugelassenen Verhütungspflasters "Evra". Laut Studien nähmen Frauen durch das Pflaster 60 Prozent mehr Östrogene auf als bei der vergleichbaren Mikropille. Während bei dieser die Hälfte des Östrogens im Magen zerstört werde, gelange das Hormon bei "Evra" vollständig über die Haut in das Blut. Dadurch steige das Thromboserisiko, mehrere Todesfälle seien auf "Evra" zurückzuführen. Entsprechende Warnhinweise soll es in den USA künftig im Beipackzettel geben. (grote/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 19./20. 11. 2005)
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