Erreger H5N1 schädigt Lungenzellen stärker als gewöhnliche Grippeviren

20. November 2005, 18:53
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Wissenschaftler suchen nach gründen für schweren Krankheitsverlauf

New York - Der Vogelgrippe-Erreger H5N1 schädigt menschliche Lungenzellen wesentlich stärker als gewöhnliche Grippeviren.

Der Erreger H5N1 führt zu einer zehnfach stärkeren Bildung entzündungsfördernder Proteine, wie Forscher der Universität Hongkong in einer Laborstudie nachwiesen. Dies könnte den ungewöhnlich schweren Krankheitsverlauf von H5N1-infizierten Menschen erklären, der häufig zu Lungenentzündung und akuter Atemnot führt. (APA)

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