Starkes Erdbeben in Chile und Bolivien

20. November 2005, 18:48
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Geringe Schäden, da Epizentrum rund 155 Kilometer unter der Erdoberfläche lag

Santiago - Ein starkes Erdbeben hat am Donnerstag den Norden Chiles und Teile Boliviens erschüttert. Das Seismologische Institut von Chile gab die Stärke des Bebens mit 6,8 an.

Nach Behördenangaben brach in der Bevölkerung Panik aus. Menschen seien aber nicht zu Schaden gekommen. Viele Menschen seien auf die Straße gerannt, Eltern hätten ihre Kinder aus den Schulen geholt.

Das Zentrum des Bebens lag östlich der Hafenstadt Tocopilla in den Anden. Strom- und Telefonverbindungen waren vorübergehend unterbrochen. Weil das Epizentrum rund 155 Kilometer unter der Erdoberfläche gelegen sei, habe der Erdstoß keine größeren Auswirkungen gehabt, sagte ein Sprecher des Seismologischen Instituts.

Die Region wird häufig von Erdbeben erschüttert.(APA/AP/Reuters)

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