Tunesien schickt Menschenrechtler heim

23. November 2005, 11:15
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Generalsekretär von Reporter ohne Grenzen wollte am Weltinformationsgipfel teilnehmen

Der Generalsekretär von Reporter ohne Grenzen (RSF), Robert Ménard, musste am eigenen Leib erfahren, was seine Organisation immer wieder beklagt: In Tunesien gibt es keine Presse- und Informationsfreiheit.

Der RSF-Vorsitzende wollte am Weltinformationsgipfel in der Hauptstadt Tunis teilnehmen. Doch die Behörden griffen den aus Paris anreisenden, streitbaren Franzosen am Flughafen auf und schoben ihn gleich mit dem nächsten Flug wieder ab.

Reporter ohne Grenzen setzt sich weltweit für Pressefreiheit ein. (rw/DER STANDARD, Printausgabe, 18.11.2005)

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