Schicksal der Vertriebenen wird Sache der Chefin

24. November 2005, 11:16
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Merkel will sich für "Zentrum gegen Vertreibung" in Berlin einsetzen

Berlin - Die designierte deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will das Schicksal der Vertriebenen zur Chefsache machen und sich weiter für ein Zentrum gegen Vertreibung in Berlin einsetzen. Wenn sie am kommenden Dienstag zur Bundeskanzlerin gewählt werde, dann "werde ich mich auch ganz persönlich dieser Aufgabe verpflichtet fühlen", sagte sie am Donnerstag bei der Delegiertentagung der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung der CDU/CSU.

Merkel betonte, die schwarz-rote Koalition bekenne sich zur gesellschaftlichen wie historischen Aufarbeitung von Zwangsmigration, Flucht und Vertreibung. Dies sei im Koalitionsvertrag festgeschrieben. "Schwierige Probleme der Zukunft wird man nur meistern können, wenn man einen klaren Blick für seine eigene Geschichte hat", sagte Merkel. (APA/dpa)

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