Monaco: Österreicher sollen wegen Betrugs verurteilt worden sein

18. November 2005, 09:44
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54-Jähriger nahm gemeinsam mit Schwiegersohn einarmige Banditen aus

Monaco - Zwei Österreicher sollen in Monaco mit einem Trick einarmige Banditen in Spielcasinos ausgenommen haben und sind nun wegen Betrugs verurteilt worden.

Laut Justizbehörden an der Côte d'Azur wurden der 54-jährige Alfred S. am Donnerstag zu einem Jahr Gefängnis, sein 33-jähriger Schwiegersohn Ronald G. zu fünf Monaten Haft verurteilt. Ob es sich bei den beiden Männern tatsächlich um Österreicher handelt, konnte das Außenministerium weder bestätigen noch dementieren.

"Theoretisch könnten es auch deutsche Staatsbürger sein", meinte ein Sprecher. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Monaco hatten die beiden mit einem Metallstab die Mechanik der Maschine manipuliert, wodurch diese höhere Gewinne auswarf. Sie müssen nun auch 25.000 Euro an die geschädigte Casino-Betreibergesellschaft Société des Bains de Mer (SBM) zahlen. (AFP/APA)

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