Infineon wird zerschlagen - Aufsichtsrat stimmt Ausgliederung zu

24. November 2005, 11:19
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Zwei eigenständige Unternehmen für Speicherchips und für Logistik-Produkte

Der Infineon-Konzern wird zerschlagen. Der Aufsichtsrat habe am Donnerstag der Aufspaltung in zwei eigenständige Unternehmen für Speicherchips und für Logik-Produkte zugestimmt, teilte die Infineon Technologies AG (München) mit. Ziel sei ein Börsengang der Speicher-Sparte, die bisher rund 40 Prozent der Umsätze beisteuerte. Infineon betreibt auch einen Standort im Kärntner Villach.

Ruhiges Fahrwasser

Infineon will mit der Abspaltung des schwankungsanfälligen DRAM- Geschäfts in ruhigeres Fahrwasser kommen. Durch die Ausgliederung entstehe ein Speicherchip-Unternehmen mit einer führenden Stellung im Weltmarkt und mit großem Wachstumspotenzial, erklärte Infineon-Chef Wolfgang Ziebart. Auch der verbliebene Infineon-Konzern, der sich dann auf Logikchips zum Beispiel für die Autoindustrie und die Kommunikationsbranche konzentriert, habe künftig mehr Wachstumspotenzial und bessere Gewinnchancen.(APA/dpa)

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