Burgenland: Bau der S7 befürchtet

17. November 2005, 13:07
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In Volksbefragung sprach sich Mehrheit gegen den geplanten Straßenbau aus

Eisenstadt - Burgenlands Grüne befürchten, dass die Schnellstraße S7 im Lafnitztal, Bezirk Jennersdorf, gegen den Willen der ortsansässigen Bevölkerung gebaut wird. Die Ergebnisse einer Volksbefragung sprechen laut Klubobfrau Grete Krojer eine deutliche Sprache. "Die Bevölkerung des Lafnitztales will die S7 nicht", so Krojer und Bezirkssprecherin der Grünen Jennersdorf, Christiane Brunner.

Bei den in den vergangenen Monaten und zuletzt am 13. November in Deutsch Minihof und Wallendorf durchgeführten Umfragen, sprach sich laut Krojer eine Mehrheit gegen den geplanten Straßenbau aus. In Zahling zum Beispiel, mit einer Wahlbeteiligung von 74 Prozent, seien 98,7 Prozent gegen die vorliegende Trasse. Weitere Volksbefragungen sind am 18. Dezember 2005 in Rosendorf und Riegersdorf (Bezirk Fürstenfeld) geplant.

"Es ist nicht einzusehen, dass 485 Millionen Euro in die S7 investiert werden, wenn die Bevölkerung sie gar nicht haben will", meinte Krojer. Statt "unnötig Geld für die Planung für eine Transitroute zu verschwenden, sollten endlich nachhaltige Verkehrslösungen in Angriff genommen werden." Die Grünen fordern zudem die verantwortlichen Politiker auf, das Ergebnis der Volksbefragungen zu akzeptieren und die S7-Planung zu stoppen.(APA)

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