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Funktionalität

18. November 2005, 11:10
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Ordnung im Großen und Kleinen: Ungewohntes Design zieht die Blicke auf sich. Aber Kleinigkeiten entscheiden, ob es auf Dauer auch Freude macht, in einem solchen Ambiente zu arbeiten

Wer hat sich nicht schon über Milch- oder Saftverpackungen geärgert, die vorzugsweise dort aufgehen, wo die Öffnung nicht ist. Dafür ruckartig und/oder nur unter Einwirkung eines spitzen Gegenstandes. Oder über Geräte, nach deren Handhabung man einen Physiotherapeuten konsultieren muss. Oder über Räume, in denen man ständig zu tun hat, die aber so weit auseinander liegen, dass man irgendwann daran denkt, Kilometergeld einzufordern inklusive Zulagen für schweres Transportgut.

Oder minimalst dimensionierte Lagerräume, deren Türen nach innen aufgehen, wodurch weitere eineinhalb Quadratmeter unbrauchbar werden. Und kann eine bestimmte Weinflasche einfach aus dem Regal genommen werden oder muss man vorher drei bis fünf andere zur Seite räumen?

Optische Schönheit und edles Material wiegen keinen einzigen dieser Funktionalitätsmängel auf. Das gilt natürlich auch für die Präsentation von Wein, wo Funktionalität mindestens ebenso gefragt ist wie in der Herstellung. Die Kellerräume, in denen Wein gemacht wird und vielleicht auch gelagert wird, entsprechen heute vielleicht nicht mehr dem, was man landläufig mit „Keller“ verbindet: unterirdisch und dunkel.

Die Betriebsräume müssen einem hygienischen Standard genügen: Hier werden Tanks befüllt, geleert, wiederbefüllt und gereinigt. Fässer werden umgezogen und auch bewegt. Verpackungsmaterial, Flaschen, Verschlüsse aller Arten, Kartons, Folien, Etiketten lagern trocken und sauber. Kisten, Paletten, Container werden gestapelt und für den Vertrieb vorbereitet. Und nicht zuletzt wollen auch Schläuche und Geräte wie zum Beispiel die Presse oder andere, die nicht immer zu den handlichen Dingen im Weinbau zählen und nur in wenigen Wochen des Jahres gebraucht werden, so verstaut werden, dass sie das restliche Jahr einigermaßen sauber und vor allem unbeschädigt überstehen.

Verkaufs- und Präsentationsräume sollen für Kunden leicht zu erreichen und atmosphärisch anheimelnd sein und dürfen auch einer größeren Gruppe Platz bieten. Die Besucher trinken aus Gläsern, die ebenfalls Platz brauchen, und so aufbewahrt werden, dass sie weder nach Kasten riechen, noch jedes Mal aufpoliert werden müssen und nach getaner Verkostung möglichst unaufwändig gereingt und wieder verstaut werden können. In jedem Betrieb präsentiert man – verständlicherweise – auch gern mehr als nur die verkosteten Flaschen. Ein kleines Lager im Verkostungsraum erspart Wanderungen in den Keller.

Weinhandlungen, Vinotheken oder die Gastronomie, die bei der Distribution der Weine eine zentrale Rolle spielen, haben sich parallel zur Weinkultur in den vergangenen zehn Jahren rasant entwickelt. In manchen Fällen erfüllen sie sogar die Funktion eines Wohnzimmers. Der Zugang zum Verkaufsraum und die Zufahrt von außen sind „einladend“. Funktionalität in der Gastronomie beginnt bei der Frage des Verschlusses und geht über die Utensilien einer angemessenen Präsentation bis zum Know-how des Personals, das Gäste bei der richtigen Weinwahl berät und ihnen ein erinnerungswürdiges Erlebnis beschert.

Design, das funktioniert, schafft ein Ambiente, in dem sich Besucher wohl fühlen, und hilft den darin Arbeitenden dabei, einen nicht immer ganz leichten Job auf möglichst angenehme Art und Weise zu verrichten.


„An der Qualität der Flasche erkennt man den Inhalt.“
Alois Schober, CEO Young & Rubicam Vienna


„Wein & Design gehören zusammen wie Essen und Trinken!
Großartiger Wein benötigt ein hochwertiges Umfeld. Die burgenländischen Winzer haben die hohe Qualität ihrer Weine mit ansprechenden modernen Ausstattungsmerkmalen - Logos, Etiketten, Kartons - versehen. Zusätzlich wird das Ganze in einem architektonisch bemerkenswerten Ambiente - Keller, Verkostungsräume - präsentiert. Dabei bilden Tradition und Moderne eingelungenes Ensemble. Der nationale und internationale Erfolg bestätigt die Richtigkeit des eingeschlagenen Weges.“
Niki Berlakovich, Agrarlandesrat im Burgenland

  • Bariquekeller Gesellmann

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  • Weingut Weninger

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  • Verkostungsraum Gernot Heinrich

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  • Wellanschitz

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  • Pittnauer

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  • Verkostungsräume Gesellmann

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  • Weinkulturhaus Gols

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  • Weinwerk Burgenland

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